Archiv der Kategorie 'Indien'

German technology giant Siemens involved in construction of Kudankulam Nuclear Power Plant

Finally, the director of NPP Kudankulam in Tamil Nadu has officially confirmed that Germany’s Siemens Corporation is involved in the construction of this nuclear power plant. Not only Russian components are used for the construction of the two VVER nuclear reactors but also components of western manufacturers like Siemens Germany. According to India’s daily “The Hindu” this statement was given by R.S. Sudar, Site Director of Kudankulam Nuclear Power Plant. Mr. Sudar rejects charges by anti-nuclear activists that the Russian components are of inferior quality. Information about Siemens’ involvement is only given on the side.

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Leck im indischen Atomkraftwerk Kudankulam

Der sogenannte Hydro-Test im Block 1 des AKW musste abgebrochen werden, weil Ventile versagt haben. Die Inbetriebnahme des AKW verzögert sich weiter. Vor Ort kursieren Gerüchte über einen Unfall mit Todesopfern.

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Demo und Festnahmen in Jaitapur

Mehrere Tausend Menschen haben am 2.Januar 2013 gegen den Bau einer Atomanlage im westindischen Jaitapur demonstriert. Nach Presseberichten wurden dabei 2000 Menschen festgenommen.

Da die Demonstration verboten worden war, hatten die AKW-GegnerInnen mit Massenfestnahmen gerechnet, „Jail bharo“ (in etwa „Füllt die Gefängnisse!“) ist in Indien eine gängige Aktionsform des gewaltfreien Massenprotests.

Die Demonstrierenden in Jaitapur haben sich vorgenommen, den Bau der Atomanlage mit Straßenblockaden zu verhindern. Sie beziehen sich dabei auf den Widerstand im südindischen Kudankulam. Dort war es mit Blockadeaktionen gelungen, den Bau des AKWs für ein halbes Jahr zu unterbrechen.

Die indische Regierung versucht den Bau neuer AKWs mit brutaler Repression gegen die Bevölkerung an den jeweiligen Standorten durchzusetzen. Im April 2011 wurde bei Jaitapur der Fischer Tabrez Soyekar erschossen. In Kudankulam wurden letztes Jahr zwei AKW-Gegner umgebracht.

In Jaitapur will Areva die größte Atomanlage der Welt bauen. Die Verhandlungen mit dem indischen Partner NPCIL kommen jedoch nicht so recht voran, da AREVA im Katastrophenfall für die gelieferten AKWs nicht haften möchte. Das indische Atomhaftungsgesetz ermöglicht es, Lieferanten mit bis zu 300 Mio. Dollar in Regress zu nehmen.

Die ultimative englischsprachige Informationsquelle zum AKW-Widerstand in Indien dianuke.org ist seit geraumer Zeit im Wartungsmodus, da die Website gehackt wurde. Solange dianuke.org nicht verfügbar ist, werden wir auf diesem Blog verstärkt Nachrichten aus der indischen Anti-AKW-Bewegung verbreiten.

Atomkraftwerke mit beschränkter Haftung kosten das Doppelte

Der russische Atomkonzern Rosatom verlangt den doppelten Preis für die Lieferung von zwei Atomreaktoren nach Indien, falls das indische Atomhaftungsgesetz von 2010 nun auch für russische AKWs gelten soll. Das indische Gesetz ermöglicht es, bei Atomkatastrophen den Lieferanten mit bis zu 300 Millionen Dollar in Regress zu nehmen, falls Mängel des gelieferten Reaktors die Katastrophe verursacht haben.
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Solidaritätsadresse / Address of solidarity with Kundankulam

Solidaritätsadresse mit dem Widerstand gegen das Atomkraftwerk Kundakulam, Indien. Vorgetragen auf der Fahrrad-Demonstration am 29.9.2012 (mehr…)