30.11.2013: Demonstration „Energiewende retten!“ in Berlin

Am 30.11.2013 findet in Berlin eine bundesweite Demonstration gegen Atom-, Kohlekraft und Fracking und für die Energiewende statt.

Die Anti-Atom-Initiative ByeByeBiblis bietet die Möglichkeit einer gemeinsamen Fahrt nach Berlin. Falls ihr mitkommen wollt, meldet euch unter: info@byebyebiblis.de

Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom!

Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom!

Die Energiewende ist eine riesige Chance, beim Klimaschutz ernst zu machen, Atomkraft abzuschalten, den Stromkonzernen den Stecker zu ziehen und für eine Energieversorgung in Bürgerhand zu sorgen. Genau deshalb setzen Eon, RWE, Vattenfall und Co. alles daran, dass eine neue Bundesregierung die Energiewende zurückdreht.

Damit dies nicht passiert, ist es an der Zeit, dass wir Bürger/innen uns wehren, auf die Straße gehen und die Energiewende gegen die Konzerne durchsetzen:

- Die Atomanlagen müssen jetzt abgeschaltet werden und nicht erst 2022.
- Statt neue Kohlekraftwerke zu bauen müssen die alten nach und nach vom Netz gehen, Braunkohle-Tagebaue beendet und die unterirdische CO2-Speicherung (CCS) verhindert werden.
- Gasförderung per Fracking gehört ausnahmslos verboten.
- Mit Energiesparen und Energieeffizienz muss ernst gemacht werden.
- Wir müssen auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umsteigen – dezentral und in Hand der Bürger/innen.
- Die Kosten der Energiewende gehören fair und sozial gerecht verteilt. Ausnahmen für energieintensive Betriebe bei der
EEG-Umlage müssen massiv reduziert werden.

Jetzt müssen wir eine Energiewende in Bürgerhand durchsetzen. Gelingt dies, so kann es zum Vorbild für andere Staaten werden. Und zum hoffnungsvollen Signal an die Länder des Südens, die bisher unter den Folgen deutscher Energiepolitik zu leiden haben.

Tipp: Veranstaltung in Darmstadt mit Kazuhiko Kobayashi am Freitag!

Buchvorstellung: SPEAK UP! Sozialer Aufbruch und Widerstand in Indien

Vergangene Woche war Pradeep Indulkar in Frankfurt und Wiesbaden zu Gast und hat seinen Film „High Power“ über die Auswirkungen des ersten indischen Atomkraftwerks vorgestellt und über den Widerstand gegen das AKW Jaitapur berichtet.

Im Rahmen der GegenBuchMasse haben wir nun zusammen mit dem Café 2Grad Elina Fleig eingeladen, das von ihr mitherausgegebene Buch „SPEAK UP! Sozialer Aufbruch und Widerstand in Indien“ vorzustellen.

Damit haben wir die Möglichkeit, mehr über den Hintergrund des indischen Hungers nach Energie und andere Widerstandsbewegungen in Indien zu erfahren.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 11.10.2013 in der Raumstation Rödelheim (Auf der Insel 14) statt und beginnt um 20:00 Uhr.

Hier der vollständige Ankündigungstext:

„India Shining“ (Leuchtendes Indien) ist ein gigantisches Modernisierungsprojekt, das die Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen zu zerstören droht.
Doch dagegen regt sich massiver Protest und Widerstand. Die Herausgeber_innen stellen die unterschiedlichen Bewegungen vor und lassen sie zu Wort kommen. Es sind die indischen Aktivist_innen selbst, die in SPEAK UP! von ihren Kämpfen berichten und ihre Erfahrungen diskutieren. Die Beiträge dokumentieren Aspekte des Protests und der Veränderung. Kämpfe von Arbeiter_innen in neuen Formen gewerkschaftlicher Organisierung; von Bäuer_innen für Land und Ernährungssouveränität, gegen die Zerstörung ihrer Dörfer und Vertreibung aus ihren angestammten Gebieten; Kämpfe gegen Großprojekte wie Staudämme, Atomkraftwerke und Sonderwirtschaftsszonen; Kämpfe der Slumbewohnerinnen für Wohnraum, Bildung und sauberes Wasser. Mitherausgeberin Elina Fleig gibt uns eine Einführung in die aktuelle Situation in Indien und stellt ausgewählte Bewegungen vor.

Euer Müll ist euer Problem! Demonstration am 8.9. in Biblis

Sonntag, 08. September 2013 – Treffpunkt: 14.00 Uhr, Bahnhof Biblis

Eon, EnBW, Vattenfall und RWE machten und machen Milliardengewinne mit Atom und Kohle. Die Atomkatastrophe von Fukushima hat jedoch der ganzen Welt überdeutlich vor Augen geführt, daß der Preis dieses lukrativen Geschäfts Tod, Krankheit und Verseuchung in einem heute noch gar nicht vorstellbaren Ausmaß sind. In der Folge führten unsere gemeinsamen Proteste zwar nicht zum geforderten und notwendigen sofortigen und vollständigen Atomausstieg, aber immerhin zum „Ausstieg light“. (mehr…)

Filmveranstaltung und Diskussion „High Power“

Am Dienstag, den 24.09.2013, wird der indische Dokumentarfilmer Pradeep Indulkar zu Gast in Frankfurt sein, um seinen Film “High Power” vorzustellen. Der Dokumentarfilm (deutsche Untertitel, 27min) befasst sich mit der indischen Atomanlage Tarapur.

„High Power“, der Debütfilm Pradeep Indulkars, einst selbst Ingenieur in der Atomforschung, erzählt von den Folgen des Baus der „Tarapur Atomic Power Station“. High Power ist sein erster Dokumentarfilm, der über das Leid der von den Auswirkungen des Atomkraftwerks betroffenen Menschen und der Dorfbewohner aus den umliegenden Gemeinden dieses ersten indischen Kernkraftwerks spricht. Die lokale Bevölkerung verlor Land, Fischgründe und Gesundheit.

Nun ist der Regisseur auf Deutschland Reise und hat neben seinem Film auch umfangreiche Informationen zu weiteren geplanten Neubauten von Atomkomplexen im Gepäck. So wird er vom Widerstand gegen das AKW Jaitapur berichten können, in dessen Bau der menschenverachtende Konzern AREVA involviert ist.

Pradeep Indulkar wird berichten von staatlicher Zensur, Verfolgung bis hin zu getöteten DemonstrantInnen. Ein fesselnder Abend mit einem Einblick in eine völlig andere Kultur, die sich gegen eine Energieform wehrt, die nicht zuletzt von deutscher Seite gestützt wird. Der Film wurde mit dem „Yellow Oscar“ beim „Uranium Film Festival“ in Rio de Janeiro ausgezeichnet.

24.09.2013 | 20:00 Uhr | Raumstation Rödelheim (Auf der Insel 14), Frankfurt

Organisiert von: Anti-Atom-Plenum Frankfurt und Café 2Grad.

Weitere Informationen zum Film : http://indien.antiatom.net/

Trailer:

Das Endlagersuchgesetz wird das Atommüllproblem nicht lösen!

Presseerklärung vom 05.07.13 der Anti-AKW Initiativen im Raum Rhein-Main-Neckar.

Im Rahmen des sog. Atomausstiegs ist heute das neue Endlagersuchgesetz durch den Bundesrat verabschiedete worden. Das Gesetz, getragen von CDU, Grünen/Bündnis90, SPD und FDP soll der Öffentlichkeit suggerieren, es gäbe kein Problem mehr, mit dem hoch-radioaktiven, für Jahrtausende strahlenden Atommüll, weil mit dem Gesetz ja ein Weg zur „sicheren Lagerung“ vereinbart wurde.

Tatsächlich gibt es nach wie vor weltweit keine sichere Lagerung für hochradioaktiven Atommüll und wird es auch nicht geben.

Es ist überhaupt nicht absehbar, was die risikoärmste Vorgehensweise beim Umgang mit den Atommüll sein wird. Doch durch die Politik wird bereits ein Gesetz verabschiedet, was die wesentlichen Punkte der Standortsuche bereits festlegt, bevor die Kommission arbeitet. Ein explizites Exportverbot für Atommüll wurde nicht festgeschrieben. Wenig konkretes steht im Gesetz zur Öffentlichkeitsbeteiligung. Doch festgelegt wurde, dass ein neues Bundesamt für kerntechnische Entsorgung entstehen soll, mit weitreichenden Befugnissen. (mehr…)

AntiAtom Herbstkonferenz 18.-20. Okt. 2013 in Hamburg – Call for Workshops

Liebe Anti-Atom-Bewegte, hiermit möchten wir Euch ganz herzlich zur Herbstkonferenz nach Hamburg einladen. Zückt die Kalender: Vom 18.-20. Oktober 2013 halten wir Räume und Logistik für einen massenhaften gegenseitigen Austausch bereit, für Diskussionen und Auseinandersetzungen, Rückblick und Planung, Analyse und Kritik, Klönschnack und Palaver. Wenn Ihr sie möglichst zahlreich und höchstmotiviert gemeinsam mit uns nutzt, freuen wir uns sehr. Wie üblich ist mit der Einladung zur Konferenz auch dieses Mal ein Aufruf verbunden: Durchforstet doch recht bald mal Eure Aufzeichnungen und Köpfe und überlegt, ob Ihr nicht einen Workshop zu dem anbieten könnt, was Euch derzeit an Atomfeindlichem politisch umtreibt: Nicht nur Expertise, auch Denkansätze und Zwischenergebnisse Eurer Diskussionen sind gefragt. Je zahlreicher die Angebote, desto vielfältiger die Konferenz! (mehr…)

Anti-Atom-Camp im Münsterland vom 19.Juli 2013 bis 27.Juli 2013

Überall heißt es „Atomausstieg“ – aber in Gronau und Lingen stehen immer noch Atomfabriken, die angereichertes Uran und Brennstäbe für Atomkraftwerke weltweit produzieren. Diese Anlagen haben eine unbefristete Betriebsgenehmigung und produzieren noch Müll für Generationen. Verbunden damit sind alltägliche Atomtransporte, etwa alle drei Tage fährt in Lingen und Gronau ein Atomtransport per Bahn oder LKW raus oder rein. Produziert werden auch Unmengen von Atommüll, bei denen niemand weiß, wohin damit. Im Zwischenlager Ahaus wird Atommüll angeliefert – auch hier bringt jede Woche ein LKW schwach- und mittelradioaktiven Müll hinein. (mehr…)

Nachrichten zur Anti-AKW-Bewegung in Indien

Aktuelle Informationen zur Anti-AKW-Bewegung in Indien erhaltet ihr im „Newsletter Anti-Atom-Indien Nr. 6 . -Nachrichten zur Anti-AKW-Bewegung in Indien | 27.4.2013 – 25.5.13″ mit folgenden Themen:

Kudankulam:
– Oberstes Gericht für Atomenergie
– Der Kampf geht weiter
– NPCIL bestätigt den Einsatz von ZiO Podolsk Komponenten
– Produktionsbeginn für Juni 2013 angekündigt

- Kalpakkam: MAPS 2 weiter außer Betrieb
- Kovvada: Seit 150 Tagen Fastenaktion gegen geplantes AKW
- Mithi Virdi: Demo am 26.April
- Chutka: Öffentliche Anhörung verhindert
- Internationaler Appell gegen indisch-japanisches Atomabkommen

Den ganzen Newsletter findet ihr hier als PDF: Newsletter Anti-Atom-Indien Nr. 6

Außerdem waren Julie und Anna, zwei Anti-AKW-Aktivistinnen aus Deutschland, im Juni in Indien und haben von Ihren Erfahrungen und der Anti-Atom-Arbeit in Indien auf einem .ausgestrahlt Reise-Blog berichtet. Den Blog findet ihr unter: http://www.blogs.ausgestrahlt.de/indienblog/

30.5. – 1.6. Blockupy Frankfurt: Soziale und ökologische Kämpfe gehören zusammen !

Ein breites bundesweites Bündnis linker Gruppen und Einzelpersonen ruft vom 30. Mai bis 1. Juni zu internationalen Aktionstagen gegen die autoritäre Krisenpolitik der Troika – bestehend aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfond (IWF) auf. [Aufruf der Interventionistischen Linken] & [Aufruf des 3a-Bündnis] .

Auch aus dem ökologischen und Anti-AKW-Spektrum gibt es einen Aufruf, sich an Blockupy zu beteiligen [Aufruf atomkraftENDE.darmstadt]

Programm:
29./30.Mai:
Eröffnung eines antikapitalistischen Aktions-Camps mit verschiedenen Versammlungszelten und Programm

31.Mai:
Morgens Blockadeversuch der EZB; Nachmittags weitere Aktionen an verschiedenen Orten Frankfurts.

1.Juni:
Großdemonstration und antikapitalistischer Block.

Blockupy Banner